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	<title>Kommentare zu: Piraten hart steuerbord?</title>
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	<description>Meine Gedanken zu diesem und jenem ...</description>
	<lastBuildDate>Wed, 30 Mar 2011 22:42:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-120</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 08:46:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-120</guid>
		<description>Hallo zusammen,

@Florian

Die Erklärung, warum das unsinnig ist, findest Du hier:

http://blogs.roderwald.de/2009/07/09/das-marchen-von-der-zinsknechtschaft/

Zu Goethe und Proudhon:

Als Goethe den von Dir zitierten Satz schrieb (1809), war Proudhon gerade eben auf die Welt gekommen. Als Proudhon und Bakunin ihr Werk begannen (1840), war Goethe schon tot. Zu Goethes Zeiten gab es weder einen philosophischen noch einen politischen Anarchismus. Beide wurden erst durch Bakunin und Proudhon begründet.

Noch ein Goethezitat zum Thema:

Über seine Reaktion, als er vor Capri in Seenot geraten war, schrieb Goethe:

&quot;... mir aber, dem von Jugend auf Anarchie verdrießlicher gewesen als der Tod selbst, war es unmöglich, länger zu schweigen.&quot;

Zitiert nach: http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=capri_seenot

Liebe Grüße

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>@Florian</p>
<p>Die Erklärung, warum das unsinnig ist, findest Du hier:</p>
<p><a href="http://blogs.roderwald.de/2009/07/09/das-marchen-von-der-zinsknechtschaft/" rel="nofollow">http://blogs.roderwald.de/2009/07/09/das-marchen-von-der-zinsknechtschaft/</a></p>
<p>Zu Goethe und Proudhon:</p>
<p>Als Goethe den von Dir zitierten Satz schrieb (1809), war Proudhon gerade eben auf die Welt gekommen. Als Proudhon und Bakunin ihr Werk begannen (1840), war Goethe schon tot. Zu Goethes Zeiten gab es weder einen philosophischen noch einen politischen Anarchismus. Beide wurden erst durch Bakunin und Proudhon begründet.</p>
<p>Noch ein Goethezitat zum Thema:</p>
<p>Über seine Reaktion, als er vor Capri in Seenot geraten war, schrieb Goethe:</p>
<p>&#8220;&#8230; mir aber, dem von Jugend auf Anarchie verdrießlicher gewesen als der Tod selbst, war es unmöglich, länger zu schweigen.&#8221;</p>
<p>Zitiert nach: <a href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=capri_seenot" rel="nofollow">http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=capri_seenot</a></p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Biedermann</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-119</link>
		<dc:creator>Florian Biedermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 17:29:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-119</guid>
		<description>Weil Keynes den Ansichten Silvio Gesells Sympathie entgegenbrachte.

Entschuldige meine fehlende Eloquenz, die Ferien scheinen mir der Grund zu sein.

erkläre mir warum die Theorie unsinnig ist, mir erschliesst sie sich auf logische Weise.

Goethe war -wenn auch nicht politisch- philosophischer Anarchist und nein, zu seiner Zeit war die Anarchie kein Synonym für die Demokratie, siehe Proudhon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weil Keynes den Ansichten Silvio Gesells Sympathie entgegenbrachte.</p>
<p>Entschuldige meine fehlende Eloquenz, die Ferien scheinen mir der Grund zu sein.</p>
<p>erkläre mir warum die Theorie unsinnig ist, mir erschliesst sie sich auf logische Weise.</p>
<p>Goethe war -wenn auch nicht politisch- philosophischer Anarchist und nein, zu seiner Zeit war die Anarchie kein Synonym für die Demokratie, siehe Proudhon.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-116</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 12:08:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-116</guid>
		<description>Hallo zusammen,

@Florian

Welch elaborierte Ausdrucksweise. ;)

1. Es ist richtig, dass Silvio Gesell der Begründer dieser unsinnigen Theorie war. Das macht sie allerdings nicht weniger falsch und nicht weniger antisemitisch. Gerade wenn man Gesells ideologischen Weg von einem jungen durchaus vielversprechenden Mann hin zu einem Autoren des Oranienburg-Eden betrachtet, erkennt man, wie schnell einem eine solche falsche Wirtschaftstheorie das Hirn verknotet.

2. Marx nimmt keineswegs die Abkehr von einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung an, sondern betrachtet die revolutionäre Umwälzung der gesamten Gesellschaft weg von einer auf Ausbeutung basierenden Ordnung hin zu einer kommunistischen als historisch notwendig und unabdingbar. Er wollte keineswegs an dem Geldsystem rumwurschteln, sondern meinte, das Geld müsse ganz abgeschafft werden.

Es geht hier aber gar nicht um die Zukunftsvisionen, die Marx hatte, sondern um seine Analyse der kapitalistischen Ordnung und der Rolle, die die Banken in diesem spielen. Von Zinsknechtschaft und Handlanger des Imperialismus ist da nirgends die Rede. Den Begriff Imperialismus benutzt Marx m. W. nicht. Handlanger sind sie nach Marx&#039; Analyse auch nicht, sondern zentrale Schaltstelle.

3. Was soll das Zitat Goethes beweisen? Abgesehen davon, dass es so aus dem Zusammenhang gerissen Goethe zu einem Anarchisten macht, der er nicht war, hat es mit dem Thema nichts zu tun. Goethes Zuneigung zur Anarchie drückt sein Verlangen nach der Freiheit der Kunst aus. Anarchie war zu seiner Zeit, in der der Adel herrschte, Synonym für die Demokratie, nach der die aufstrebende Bourgeosie sich sehnte.

4. Warum sollte ich behaupten, dass Keynes ein Rechtsradikaler war?

Liebe Grüße

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>@Florian</p>
<p>Welch elaborierte Ausdrucksweise. <img src='http://blogs.roderwald.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>1. Es ist richtig, dass Silvio Gesell der Begründer dieser unsinnigen Theorie war. Das macht sie allerdings nicht weniger falsch und nicht weniger antisemitisch. Gerade wenn man Gesells ideologischen Weg von einem jungen durchaus vielversprechenden Mann hin zu einem Autoren des Oranienburg-Eden betrachtet, erkennt man, wie schnell einem eine solche falsche Wirtschaftstheorie das Hirn verknotet.</p>
<p>2. Marx nimmt keineswegs die Abkehr von einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung an, sondern betrachtet die revolutionäre Umwälzung der gesamten Gesellschaft weg von einer auf Ausbeutung basierenden Ordnung hin zu einer kommunistischen als historisch notwendig und unabdingbar. Er wollte keineswegs an dem Geldsystem rumwurschteln, sondern meinte, das Geld müsse ganz abgeschafft werden.</p>
<p>Es geht hier aber gar nicht um die Zukunftsvisionen, die Marx hatte, sondern um seine Analyse der kapitalistischen Ordnung und der Rolle, die die Banken in diesem spielen. Von Zinsknechtschaft und Handlanger des Imperialismus ist da nirgends die Rede. Den Begriff Imperialismus benutzt Marx m. W. nicht. Handlanger sind sie nach Marx&#8217; Analyse auch nicht, sondern zentrale Schaltstelle.</p>
<p>3. Was soll das Zitat Goethes beweisen? Abgesehen davon, dass es so aus dem Zusammenhang gerissen Goethe zu einem Anarchisten macht, der er nicht war, hat es mit dem Thema nichts zu tun. Goethes Zuneigung zur Anarchie drückt sein Verlangen nach der Freiheit der Kunst aus. Anarchie war zu seiner Zeit, in der der Adel herrschte, Synonym für die Demokratie, nach der die aufstrebende Bourgeosie sich sehnte.</p>
<p>4. Warum sollte ich behaupten, dass Keynes ein Rechtsradikaler war?</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Biedermann</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-114</link>
		<dc:creator>Florian Biedermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 09:56:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-114</guid>
		<description>Ps. Gleich behauptet ihr dass John Maynard Keynes Rechtsradikal war xD.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ps. Gleich behauptet ihr dass John Maynard Keynes Rechtsradikal war xD.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Biedermann</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-113</link>
		<dc:creator>Florian Biedermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 09:50:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-113</guid>
		<description>Zu Erik:

Wenn man keine Ahnung hat, MARX nimmt eine Abkehr von der kapitalistischen Wirtschaftsordnung an, was AUTOMATISCH die Bedingung mit sich zieht das Zins -und Zinseszinsprinzip auslaufen zu lassen.




Und zu Goethe:


»Warum mir aber in neuester Welt Anarchie gar so gut gefällt?

Ein jeder lebt nach seinem Sinn, das ist nun also auch mein Gewinn!

Ich laß‘ einem jeden sein Bestreben, um auch nach meinem Sinn zu leben.«

- Johann Wolfgang v. Goethe -


Die einzige kapitalistische Anarcho-Theorie setzt ebenfalls eine vt auf Realgeld. -&gt; Oder die Tauschwirtschaftollständige Abschaffung des Zinses voraus und setz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Erik:</p>
<p>Wenn man keine Ahnung hat, MARX nimmt eine Abkehr von der kapitalistischen Wirtschaftsordnung an, was AUTOMATISCH die Bedingung mit sich zieht das Zins -und Zinseszinsprinzip auslaufen zu lassen.</p>
<p>Und zu Goethe:</p>
<p>»Warum mir aber in neuester Welt Anarchie gar so gut gefällt?</p>
<p>Ein jeder lebt nach seinem Sinn, das ist nun also auch mein Gewinn!</p>
<p>Ich laß‘ einem jeden sein Bestreben, um auch nach meinem Sinn zu leben.«</p>
<p>- Johann Wolfgang v. Goethe -</p>
<p>Die einzige kapitalistische Anarcho-Theorie setzt ebenfalls eine vt auf Realgeld. -&gt; Oder die Tauschwirtschaftollständige Abschaffung des Zinses voraus und setz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Florian Biedermann</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-112</link>
		<dc:creator>Florian Biedermann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 09:45:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-112</guid>
		<description>Ich habe selten einen derartigen Schwachsinn gelesen wie er hier verzapft wird! 
Der erste Satz, welcher hie rzitiert wird, ist keineswegs antisemitisch auszulegen sondern ein eindeutiges Kompliment an die Schriftsteller der Tora.

Darüber hinaus klingen die Aussagen des verleumdeten Herren meiner Meinung nach nicht nach Gottfried Feder, sondern vielmehr nach einem Vertreter und Ideengründer des Schwund -und Freigeldes Silvio Gesell. 

Dieser Mensch(Silvio Gesell) ist alles andere als eine Rechtsradikale Persönlichkeit gewesen und sieht dennoch in Zins und Zinseszins eines der schwerwiegensten Probleme unserer heutigen Zeit - er steht damit nicht alleine.

Die Zinsknechtschaft ist in der Tat ein Märchen, die Absurdität des Zinses hingegen ist offensichtlich. 



http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwirtschaft


Ich halte es für widerlich und falsch jemanden als Rechtsradikal abzustempeln nur weil er einer Wirtschaftstheorie folgt die einer des Nationalsozialismus ähnlich ist!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selten einen derartigen Schwachsinn gelesen wie er hier verzapft wird!<br />
Der erste Satz, welcher hie rzitiert wird, ist keineswegs antisemitisch auszulegen sondern ein eindeutiges Kompliment an die Schriftsteller der Tora.</p>
<p>Darüber hinaus klingen die Aussagen des verleumdeten Herren meiner Meinung nach nicht nach Gottfried Feder, sondern vielmehr nach einem Vertreter und Ideengründer des Schwund -und Freigeldes Silvio Gesell. </p>
<p>Dieser Mensch(Silvio Gesell) ist alles andere als eine Rechtsradikale Persönlichkeit gewesen und sieht dennoch in Zins und Zinseszins eines der schwerwiegensten Probleme unserer heutigen Zeit &#8211; er steht damit nicht alleine.</p>
<p>Die Zinsknechtschaft ist in der Tat ein Märchen, die Absurdität des Zinses hingegen ist offensichtlich. </p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwirtschaft" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwirtschaft</a></p>
<p>Ich halte es für widerlich und falsch jemanden als Rechtsradikal abzustempeln nur weil er einer Wirtschaftstheorie folgt die einer des Nationalsozialismus ähnlich ist!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-88</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 09:52:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-88</guid>
		<description>Hallo zusammen,

@Tom
Wo genau hat Marx die Banken als &quot;Handlanger des Imperialismus&quot; bezeichnet? Da wäre mir neu. Es gibt keine Parallelen zwischen dem, was Marx im Kapital, das ich durchaus gelesen habe, und dem was die hier kritisierte Theorie schreibt. Weder in der Wortwahl noch in der Logik.

Ich habe noch einen Artikel zum Thema geschrieben, auf Grundlage dessen wir mittlerweile die Sache ein wenig genauer diskutieren. Schau doch mal rein: &lt;a href=&quot;http://blogs.roderwald.de/2009/07/09/das-marchen-von-der-zinsknechtschaft/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Das Märchen von der Zinsknechtschaft&lt;/a&gt;. :)

Liebe Grüße

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>@Tom<br />
Wo genau hat Marx die Banken als &#8220;Handlanger des Imperialismus&#8221; bezeichnet? Da wäre mir neu. Es gibt keine Parallelen zwischen dem, was Marx im Kapital, das ich durchaus gelesen habe, und dem was die hier kritisierte Theorie schreibt. Weder in der Wortwahl noch in der Logik.</p>
<p>Ich habe noch einen Artikel zum Thema geschrieben, auf Grundlage dessen wir mittlerweile die Sache ein wenig genauer diskutieren. Schau doch mal rein: <a href="http://blogs.roderwald.de/2009/07/09/das-marchen-von-der-zinsknechtschaft/" rel="nofollow">Das Märchen von der Zinsknechtschaft</a>. <img src='http://blogs.roderwald.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-86</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 00:17:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-86</guid>
		<description>In einem Punkt hat er recht: Marx kritisiert tatsächlich die Banken als Handlanger des Imperialismus.

Ich habe es selbst nicht gelesen, aber ich möchte wetten im &quot;Kapital&quot; finden sich bestimmt Parallelen.

Grundsätzlich findet sich derartige Kritik vielerorts. Andererseits diese Wortwahl ist sicher nicht typisch für Marx oder Engels. Allerdings kenne ich die rechte Literatur nicht. Kann also nicht beurteilen, ob dort solche Termini gebräuchlich sind.

Die Behauptung mit den Zinsen ist allerdings hanebüchener Unsinn. Das sollte jeder wissen, der zumindest in der Schule mal 1 Jahr Wirtschaft hatte oder mindestens 1 Semester BWL studiert hat.

Auch im Bankwesen kommt das Geld nicht aus dem Nichts und Zinsen lösen per se keine Krisen aus. Das ist Blödsinn. Wir wissen alle: bei Überschuldung müssen die Kredite irgendwann abgeschrieben werden. Man wird nicht zum &quot;Sklaven&quot; sondern man wird insolvent.

Wirtschaft, Gesellschaft und Banken können solche Ereignisse verkraften. Die eigentliche &quot;Krise&quot; entsteht nur dann, wenn solche Ereignisse in zu starker Anzahl in zu kurzer Zeit auftreten - wie eben zur Zeit.

Bei verschuldeten Staaten ist es etwas komplizierter. Aber das ist primär Aufgabe des IWF und der Weltbank - aber nicht der nationalen Banken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Punkt hat er recht: Marx kritisiert tatsächlich die Banken als Handlanger des Imperialismus.</p>
<p>Ich habe es selbst nicht gelesen, aber ich möchte wetten im &#8220;Kapital&#8221; finden sich bestimmt Parallelen.</p>
<p>Grundsätzlich findet sich derartige Kritik vielerorts. Andererseits diese Wortwahl ist sicher nicht typisch für Marx oder Engels. Allerdings kenne ich die rechte Literatur nicht. Kann also nicht beurteilen, ob dort solche Termini gebräuchlich sind.</p>
<p>Die Behauptung mit den Zinsen ist allerdings hanebüchener Unsinn. Das sollte jeder wissen, der zumindest in der Schule mal 1 Jahr Wirtschaft hatte oder mindestens 1 Semester BWL studiert hat.</p>
<p>Auch im Bankwesen kommt das Geld nicht aus dem Nichts und Zinsen lösen per se keine Krisen aus. Das ist Blödsinn. Wir wissen alle: bei Überschuldung müssen die Kredite irgendwann abgeschrieben werden. Man wird nicht zum &#8220;Sklaven&#8221; sondern man wird insolvent.</p>
<p>Wirtschaft, Gesellschaft und Banken können solche Ereignisse verkraften. Die eigentliche &#8220;Krise&#8221; entsteht nur dann, wenn solche Ereignisse in zu starker Anzahl in zu kurzer Zeit auftreten &#8211; wie eben zur Zeit.</p>
<p>Bei verschuldeten Staaten ist es etwas komplizierter. Aber das ist primär Aufgabe des IWF und der Weltbank &#8211; aber nicht der nationalen Banken.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Erik</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-77</link>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 14:07:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-77</guid>
		<description>@frank

Zwei Fragen:

1. Hast Du Dir die Mühe gemacht, Dir die Filmchen anzusehen und den von mir angeführten Urvater der Theorie zur Zinsknechtschaft zu lesen? Wenn ja, worin siehst Du die Unterschiede? Ich bin schon der Meinung, dass wenn zwei X sagen, beide auch X meinen.

2. Wo genau findet sich die Vokabel Zinsknechtschaft bei Brecht, Marx, Goethe und Schiller? Und in welchem Zusammenhang? Kannst Du mir das bitte belegen? Dann lese ich das nach. Von den beiden erstgenannten habe ich die Werke in meiner Handbibliothek.

Liebe Grüße

Erik</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@frank</p>
<p>Zwei Fragen:</p>
<p>1. Hast Du Dir die Mühe gemacht, Dir die Filmchen anzusehen und den von mir angeführten Urvater der Theorie zur Zinsknechtschaft zu lesen? Wenn ja, worin siehst Du die Unterschiede? Ich bin schon der Meinung, dass wenn zwei X sagen, beide auch X meinen.</p>
<p>2. Wo genau findet sich die Vokabel Zinsknechtschaft bei Brecht, Marx, Goethe und Schiller? Und in welchem Zusammenhang? Kannst Du mir das bitte belegen? Dann lese ich das nach. Von den beiden erstgenannten habe ich die Werke in meiner Handbibliothek.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Erik</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: frank</title>
		<link>http://blogs.roderwald.de/2009/07/07/piraten-hart-steuerbord/comment-page-1/#comment-76</link>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 13:26:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blogs.roderwald.de/?p=172#comment-76</guid>
		<description>So inhaltlich wie du dich da oben damit begnügst eine beweisführung anhand der selben verwendeten worte zu erstellen?
Genau das habe ich getan, allerdings griff ich dabei auf ein wenig bekanntes stilmittel zurück.

Aber zum thema. Der Vollhonk über den du dich da oben zu recht aufregst legt uns dermaßen viele verachtenswerte und durch und durch bescheuerte sätze vor die füße anhand derer man ihm einfachst die hose runterziehen könnte, aber das einzige was den leuten einfällt ist der übliche holocaust-nazi-schnappreflex.

Und dein artikel da oben ist auch noch ganz besonders oberflächlich.

Er sagt -X- genau wie -Y- also vertritt er die selbe ansicht wie -Y-

Übrigens findest du das wort Zinsknechtschaft auch bei Brecht, Marx, Goethe, Schiller und bei etlichen anderen, definitiv nicht rechten Schreiberlingen.

Und auch wenn ich absolut mit dir übereinstimme wenn du sagst das nicht das Geldsystem das problem darstellt, oder die Bänker oder das ganze andere zeug was der gute da oben von sich gibt, widerspreche ich dir sehr gerne und mit nachdruck dabei das pure übereinstimmung von einzelnen WORTEN ein beweis für die gesinnung einer Person sind.


Und jetzt hab ich das selbe wie im meinem vorherigen kommentar gesagt... nur viel länger und unlustiger.
Hier, haste dein Förmchen zurück...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So inhaltlich wie du dich da oben damit begnügst eine beweisführung anhand der selben verwendeten worte zu erstellen?<br />
Genau das habe ich getan, allerdings griff ich dabei auf ein wenig bekanntes stilmittel zurück.</p>
<p>Aber zum thema. Der Vollhonk über den du dich da oben zu recht aufregst legt uns dermaßen viele verachtenswerte und durch und durch bescheuerte sätze vor die füße anhand derer man ihm einfachst die hose runterziehen könnte, aber das einzige was den leuten einfällt ist der übliche holocaust-nazi-schnappreflex.</p>
<p>Und dein artikel da oben ist auch noch ganz besonders oberflächlich.</p>
<p>Er sagt -X- genau wie -Y- also vertritt er die selbe ansicht wie -Y-</p>
<p>Übrigens findest du das wort Zinsknechtschaft auch bei Brecht, Marx, Goethe, Schiller und bei etlichen anderen, definitiv nicht rechten Schreiberlingen.</p>
<p>Und auch wenn ich absolut mit dir übereinstimme wenn du sagst das nicht das Geldsystem das problem darstellt, oder die Bänker oder das ganze andere zeug was der gute da oben von sich gibt, widerspreche ich dir sehr gerne und mit nachdruck dabei das pure übereinstimmung von einzelnen WORTEN ein beweis für die gesinnung einer Person sind.</p>
<p>Und jetzt hab ich das selbe wie im meinem vorherigen kommentar gesagt&#8230; nur viel länger und unlustiger.<br />
Hier, haste dein Förmchen zurück&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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